Die Magieakademien Trimandas

Die wirkmächtigsten Zauberer Trimandas werden in den Magieakademien, oft schon seit Jahrtausenden bestehenden Instituten, an denen der Umgang mit Rongors Element gelehrt wird, ausgebildet.

 

Es gibt zwei Ausnahmen: Sternenmagie ist – etlichen Versuchen in einigen der renommiertesten Magie-Instituten Trimandas zum Trotz – schwer vermittel- bzw. überhaupt beherrschbar. Die meisten wirklich mächtigen Sternmagier wurden nicht in Magieakademien ausgebildet. Meist sind es Elfen oder Zaberturen, die besonders begabt sind. Woran das liegt ist unklar. Ähnlich verhält es sich mit der Lebensmagie, die neben den Elfen vor allem von den Lamraskern meisterhaft beherrscht wird.

 

Magieakademien haben in der Regel nicht viele Schüler. Alle Akademien Trimandas mit der Ausnahme (ausgerechnet!) des Hauses der Monde in Kattamssorrass haben stets eine durch drei teilbare Anzahl an Schülern. Auch die Anzahl der Lehrjahre ist immer durch drei teilbar. Dies ist wohl auf die Zahl der Monde Trimandas zurückzuführen, wobei sich nicht mehr genau nachvollziehen lässt, warum diese Tradition in allen Instituten verbreitet ist und nicht etwa nur bei solchen, die Mondmagie lehren.

 

Der Unterhalt einer Magieakademie ist kostspielig und aufwändig. Dennoch leisten sich fast alle Länder Trimandas ein solches Institut. Auch wenn einige der Ausbildungsstätten keinen besonders guten Ruf aufweisen und eher rudimentäre Kenntnisse vermitteln, ist der Betrieb einer Schule für höhere Magie mit so viel Prestige verbunden, dass kein Reich darauf verzichten will. Eine Ausnahme ist Istival: dass es dort bis heute keine Magieakademie gibt ist eine Spätfolge der Purgis. Bei den Elfen (hier bildet auch Lasada keine Ausnahme) wird Magie nicht an Instituten, sondern von persönlichen Lehrern unterrichtet. Die seltene Magiebegabung bei den Zwergen führt dazu, dass zaubermächtige Personen meist schnell identifiziert und dann ausschließlich und bis zum Tod des Lehrers von Orten bzw. Rorten unterrichtet werden, deren Nachfolge sie anschließend antreten. Die wenigen kentaurischen Magiebegabten erhalten ihre Ausbildung stets an ausländischen Akademien, die Fremde zulassen. In einigen kleinen adamantischen und duwurnischen Reichen gibt es keine offizielle magische Lehranstalt, weil die wirtschaftliche Situation es schlicht nicht zulässt.