Die Silberhäute (Nasfidda)

Nasfidda sind, neben den Kress, die einzigen Nicht-Zwerge, die in großem Maßstab Bergbau betreiben. Sie verfügen über die größten Silbervorkommen Trimandas. Von Angehörigen anderer Rassen werden sie aufgrund ihrer silberfarbenen Haut oft »Silberhäute« genannt.

 

Lebensweise, Kultur und Gesellschaft

Obwohl Nasfidda überwiegend unterirdisch leben – auch ihre Hauptstadt und mit Abstand größte Stadt Taluk Udum ist unterirdisch – haben sie, anders als die Zwerge, grundsätzlich nichts gegen ein Leben an der Oberfläche einzuwenden. Allerdings arbeiten die allermeisten Nasfidda in der Erz- (insbes. Silber-)
-erzeugung und -verarbeitung, daher halten sie sich schon aus rein praktischen Erwägungen meist unterhalb der Erdoberfläche auf. Es besteht eine enge kulturelle Anbindung an die Kulturen West-Lertinlands, die auf die Zeit des Xalifats (s.u.) und v.a. die Zeit Badriehs der Großen zurückgeht.

 

Die Seefahrt ist in Akalam Alfidda aufgrund der Nähe zu den Windinseln kaum entwickelt – zumindest im Westteil des Landes, im Osten ist die gefährliche, aber ertragreiche Kawwalik-Seefahrt ein wirtschaftlicher Faktor.

 

Historisch

Der Erzengel Astanid besiegte die Drachen und viele Taluken (einäugige Riesen) im Kibalgebirge. Um 4.000 VBW gründete er, zusammen mit den Nasfidda, die damals immer noch – allen Widerständen zum Trotz –, zumeist oberirdisch im Gebirge lebten, wo Stoon selbst sie einst angesiedelt hatte, die Stadt Taluk Udum und damit das Nasfidenreich. Er fiel im selben Jahr in der Talukenschlacht. Später löschten die Nasfidda aus Rache alle im Kibalgebirge lebenden Riesen aus.

 

Ab etwa 3.500 VBW gelang es den nasfidischen Herrschern, die sich selbst als Nachfolger (Xalifen) Astanids sahen, große Gebiete in Nord-Astiam zu erobern. Sogar Hispontia und Teile der Kentauren-Reiche Astiams standen zeitweise unter nasfidischer Kontrolle. Entscheidend bei der Unterwerfung der Kentaurinnen war, dass diese sich im Laufe der jahrhundertelangen Erbfolgekriege selbst derart geschwächt hatten, dass sie der gut organisierten nasfidischen Invasionsstreitmacht wenig entgegenzusetzen hatten. Hispontia wiederum war nach langen Jahren vintrosischer Herrschaft gerade erst unabhängig geworden und nicht staatlich organisiert – im Gegenteil: man befehdete sich gegenseitig. Ab der Mitte des Jahrtausends zerfiel das Großreich in einem schleichenden Prozess, um schließlich im Badrieh-Reich aufzugehen (mit der Kapitulation in Taluk Udum 3.002 VBW). In Hispontia wird die nasfidische Okkupation als Epoca de Plata bezeichnet. Die Rückeroberung des Südteil Hispontiens ab etwa 3.200 bis 3.036 VBW wird Recuperacion genannt, die endgültige Vertreibung der Nasfiden auch aus den nördlich der Drachenberge gelegenen Landesteilen bis 3.007 VBW Expulsion.

 

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