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Die sechs Weltmeere

Sechs große Ozeane gibt es auf Trimanda. Sie unterscheiden sich enorm. Manche werden von unzähligen Handelsschiffen befahren, manche werden von Piraten heimgesucht; andere sind so gefährlich, dass die meisten Seeleute sie nur vom Hörensagen kennen. Die Meere, die Nord- und Süd-Trimanda voneinander trennen, galten bis vor kurzem noch als unbefahrbar.

 

 

Die Adamantik

Die Adamantik wird auch Adamantischer Ozean oder Nordsee genannt. Daneben gibt es verschiedene lokale Namen. Infolge des Salz- und Pfefferstreits kommt es hier zu vermehrter Piratenaktivität.

Grundsätzlich ist auch das Goldmeer Teil der Adamantik. Letzterer Begriff bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch aber nur die Inselgruppe der Adamanten und das umgebende Meer, das Binnengewässer wird als eigenständiges Meer verstanden.

Auch in der Rongorischen See und im Golf von Termino sowie dem Golf von Volonda weist die Adamantik einen gänzlich anderen Charakter auf. Hier gibt es wegen starker Militärpräsenz der regionalen Mächte UHA und Hispontia kaum Piraten. Wie beim Goldmeer denken die Wenigsten an diese Gewässer, wenn von der Adamantik die Rede ist.

Die Kromtik

Die Kromsee nennt man auch den Kromtischen Ozean, die Ostsee, das Wellenmeer oder die Ungeheuersee, neben einer Vielzahl an Namen, die nur im südlichen Stoonar verbreitet sind. Unzählige Seeungeheuer, Monsterwellen und Strudel machen sie extrem gefährlich, so dass das Meer außer Sichtweite der Küsten fast nie befahren wird – Schiffe, die sich weiter herauswagen, werden selten wiedergesehen. Einzig die Seezwerge Edewuts verfügen über die nötigen Seefahrttechniken und den Wagemut, Fahrten weiter in die Kromtik hinein zu unternehmen. Auch der Handel zwischen Festland und Ungeheuerinseln wird zu einem großen Teil durch zwergische Handelsfahrer betrieben, dabei wird fast ausschließlich die Meerenge zwischen Stoons Zeh und Grada befahren. Eine Durchquerung der Kromsee nach Süden ins Anxillo-Archipel, ebenso wie von dort nach Norden, ist noch nie geglückt.

 

Nennenswerte Seefahrt gibt es nur in den schiffbaren Buchten im Süden Stoonars: der Feenbucht, dem Kerwissischen Meer und dem Golf von Golotska. Auch das Fischmeer östlich von Stoonar ist schiffbar, nach Osten hin sogar sehr weit – bis zur Ostwindzone westlich der Windinseln, die eine Überfahrt nach Astiam in dieser Richtung unmöglich macht. Das Fischmeer verbindet Kromtik und Kawwalik, wegen der lebensfeindlichen Eigenschaften dieser Ozeane ist die wirtschaftliche Bedeutung jedoch stark eingeschränkt.

Die Kawwalik

Der Kawwalische Ozean wird auch Eismeer oder Todesmeer genannt. In den Anrainerstaten im nördlichen Astiam und Stoonar sind auch andere, nur dort verbreitete und lokal beschränkte Namen gebräuchlich. Im Winter gefriert die Kawwalik vollständig, auch im Sommer stellen Eisberge und treibende Eisschollen eine große Gefahr für die Schifffahrt dar.  Den widrigen Umständen zum Trotz gibt es einen profitablen, wenn auch sehr risikoreichen Handel entlang der Nordküste von Stoonastiam vor allem zwischen der Liga der Mondseestädte und Wasserland.

 

Von großer wirtschaftlicher Bedeutung ist die Mondsee, die, obwohl Teil der Kawwalik, auch im Winter eisfrei bleibt.

Die Daemantik

Den Daemantischen Ozean nennt man auch Kwerochsee, Daemonensee, Feuermeer oder Mittelmeer. Bei einigen Kulturen der Adamantik und des südöstlichen Astiam gibt es weitere, nur dort verbreitete Namen. Als Wassatassfess hat sie bei den Kress eine besondere kulturelle Bedeutung. Noch heute fahren alle weiblichen Kress im Zuge ihrer Initiation ins Herz der Daemantik. Prägend sind die vielen Vulkane auf den Inseln um Kwerochs Faust (den Glutnarben). Manchmal schwimmt Lava auf offener See. Hinzu kommt die Gegenwart der drei auf Kwerochs Faust lebenden Drachen. Die Daemantik ist somit sehr gefährlich und kann nur in ihren Randbereichen gefahrlos befahren werden.

 

Seefahrerisch besteht die Daemantik praktisch ausschließlich aus dem Golf von Bordir und dem Lamraskischen Golf. Alle relevanten Häfen befinden sich dabei im Golf von Bordir. Dann gibt es natürlich noch die äußerst gefährliche Verbindung von der Daemantik in die Adamantik zwischen Kwerochs Faust und dem Rongorischen Bergland, die Feuerstraße. Sie zu befahren ist sehr verlustreich – nur die Kawwalik ist (prozentual und natürlich abgesehen von der Kromtik) gefährlicher. Etwa jedes zwölfte Schiff in der Feuerstraße, jedes fünfte in der Kawwalik, ¾ oder mehr aller Schiffe in der Kromtik gehen verloren. Alle Seeleute Trimandas fürchten diese Region und würden sie am liebsten vermeiden – allerdings durchfahren immer mehr Schiffe die Meerenge, eine Folge der zunehmenden wirtschaftlichen Integration von Salz- und Pfefferwelt.

Die Lertinik

Der Lertintische Ozean wird auch als Westsee, Windmeer oder Meer der Westwinde bezeichnet. Daneben gibt es im westlichen Astiam und in Duwurna zahlreiche weitere Namen. Westlich von Astiam sind die Winde so stark, dass das Meer – wenn überhaupt – nur in Küstennähe befahren wird, dies gilt insbesondere für die Sturmsee. Die Überquerung der Lertinik in Nord-Süd-Richtung wurde erst durch Fortschritte in Nautik und Navigation ermöglicht, vorher wurden Schiffe, die die Querung wagten, aufgrund der starken, oft unterschätzten, Westwinde stets weit nach Osten abgetrieben. Dies gilt ebenso für die wenigen pfefferländischen Expeditionen. Der südliche Teil der Lertinik (um bzw. südlich von Duwurna) wird »Stille Lertinik« genannt. Heutzutage stellt die Überquerung der Lertinik meist keine große Herausforderung mehr dar.

Die Zabrik

Der Zabrische Ozean zwischen Duwurna und dem Anxillo-Archipel wird auch Südsee genannt. Außerdem existieren einige nur lokal gebräuchliche Namen. Klassisches Seefahrtswissen bringt hier oft nichts: Geschwindigkeiten, Windrichtungen, selbst die Navigation anhand der Sterne erscheinen erratisch: hier ist Zabers Einfluss deutlich zu spüren. Lange galt deshalb auch die Zabrik als nicht befahrbar. Erst durch neue magische und technische Lösungen, die zuerst vom Entdeckungsreisenden Elefteros Vavasidis eingesetzt wurden, konnten diese Widrigkeiten überwunden werden. Heutzutage ist die Überquerung der Zabrik von Duwurna kommend und zurück meist problemlos möglich.

 

Das Anxillo-Archipel wird von manchen Gelehrten zur Zabrik gezählt, von anderen zur Kromtik. In der Praxis wird es stets als eigenständiges Gewässer behandelt. Im Vergleich zur Kromtik gibt es hier deutlich weniger Seemonster und auch Kawenzmänner und Wasserwirbel kommen nur sehr selten vor. Anders als in der Zabrik fallen Orientierung und Navigation leicht. Die Ongob nennen die Gewässer um ihre Heimatinseln Wowolom.

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