Die sehr seltene Feuerkatze verfügt über einen einzigartigen Abwehrmechanismus: bei Gefahr kann das Tier selbst kurzzeitig in Flammen aufgehen.
Aus seinem Fell treten dann unwillkürlich Flammen aus, die bis zu einem, manchmal sogar zwei Metern weit reichen können. Für das Tier selbst ist das im Normalfall ungefährlich. Es kann aber auch vorkommen, dass Ximbals durch die zum eigenen Schutz ausgestoßenen Flammen verletzt werden, und zwar, wenn sie nicht an einem Ort verharren, sondern flüchten, während sie brennen. Äußerlich erinnert das Ximbal an ein mintgrünes Ozelot mit markant gezackten, leuchtend roten Streifen, die als Warnfarbe mögliche Fressfeinde abschrecken sollen.
Üblicherweise ernähren sie sich von Nagetieren, Vögeln, kleinen Reptilien und Insekten.
Man findet sie fast nur im Samtpfotenwald. Auch dort sind die Tiere selten. Daneben kommen sie nur noch vereinzelt in den angrenzenden Waldgebieten des südlichen Stoonar und erstaunlicherweise auch – äußerst selten – auf einigen Inseln im Anxillo-Archipel vor. Wie es zu dieser ungewöhnlichen Kombination zweier so weit entfernter Verbreitungsgebiete kam, ist ein Rätsel. Eventuell waren einige Feuerkatzen blinde Passagiere auf Schiffen weinländischer Anxillofahrer. Da die Tiere so scheu sind erscheint dies jedoch nicht sehr wahrscheinlich. Möglicherweise handelt es sich einfach um eine Laune des Zaber.