Kikula

Kikula

Kikula lebt mit ihrer Mutter Despina, ihrem Vater Jakub und ihrem kleinen Bruder Papos im beschaulichen Kupferbach, wo sie glücklich und unbeschwert, wenn auch in einfachen Verhältnissen, aufwächst. 

 

Sie ist von ihren Freunden die Kleinste, sie redet gern und viel. Die Leute lauschen meist interessiert, was das schlaue Mädchen zu sagen hat. Ihre Freunde sehen sie als ihre Anführerin, sie suchen ihren Rat. Kikula ist sich dieser Rolle bewusst. Oft belastet sie die große Verantwortung, die sie für ihre Freunde empfindet. Sie ist eine Langschläferin, die nachts wie tags intensiv träumt; sie liebt Blumen, hasst Hitze und ist eine schlechte Verliererin. Deshalb gibt sie nie auf.

 

Kikula hätte sich nie träumen lassen, dass sie viel von der großen, gefahrvollen Welt, in der sie lebt, zu sehen bekommen würde. Doch das Schicksal – oder die Götter? Oder die Daemonen? – meinte es anders. Denn Kikula hat eine Gabe: sie durchschaut Täuschung, Lug und Betrug. Dies sollte auf der großen Reise, die ihr bevorstand, noch wichtig werden.